Nordostindien entdecken

 

Die meisten Menschen, die nach Indien reisen, wählen Rajasthan, Goa, Kerala oder Ladakh als Reiseziele. Allerdings sind die weniger bekannten Teilstaaten auch einzigartig. Nordostindien ist zum Beispiel ein außergewöhnliches Gebiet mit einer Mischung aus Stämmen, Kulturen und wunderschönen Landschaften. Dorthin reisen nur ein paar tausend Westliche pro Jahr und das macht Nordostindien zu einem Traum-Reiseziel jedes abenteuerlichen Reisendens. Haben Sie noch Zweifel? Dies sind fünf Gründe, warum Nordostindien auf Ihre Reise-Wunschliste gehört.

1. Sie können wilde Tiger und Elefanten entdecken

Einer der Höhepunkte der Reise durch Nordostindien ist der Kaziranga Nationalpark. Die Savannenlandschaft erinnert an die Serengeti in Tansania, aber hat auch schöne Feuchtgebiete. In diesem Park können Sie viele Tiere beobachten: Hirsche, Büffel, Elefanten, Leoparden, Nashörner und sogar Tiger. Das indische gehörnte Nashorn ist der Stolz des Parks. Das Tier war vom Aussterben bedroht, aber die Nashornpopulation steigt inzwischen glücklicherwiese wieder an. Suchen Sie etwas mehr Spannung? Dann fahren Sie zum Namdapha National Park hinunter, wo Sie während einer Safari zu Fuß versuchen einen Tiger zu entdecken. Eine dritte Möglichkeit ist das UNESCO Tiger Reservat Manas Nationalpark. Dieser Nationalpark ist die Heimat vieler bedrohter Tierarten wie beispielsweise der Assam Schildkröte oder dem Goldlangur.

2. Die unberührte Natur ist atemberaubend schön

Der dünn besiedelte Bundesstaat Arunachal Pradesh besteht zu 80% aus Wald. Dies sorgt für eine grüne Landschaft so weit das Auge reicht. Durch die Bergtäler schlängeln sich zahlreiche wilde Flüsse, einschließlich des Brahmaputra, der seinen Ursprung in Tibet hat. Nachdem der Fluss den Himalaja verlässt, fließt er durch eine weite Ebene, umgeben von Hügeln und dem tropischen Dschungel. In Arunachal Pradesh finden Sie viele verschiedene Pflanzen und Tiere, darunter fünfhundert Arten von Orchideen, Nashornvögel, kleine Pandas, Nebelparders, Schneeleoparden und Tiger. Im Norden werden die Berge immer höher. Eine lange Reihe von schneebedeckten Bergen von sechs bis siebentausend Meter Höhe markiert den Himalaja und die Grenze zu Tibet.

3. Begegnungen mit traditionellen Stämmen

In Arunachal Pradesh leben weniger als 26 Stämme, jeder mit seinen eigenen Sitten und Sprachen. Die meisten Stämme sind Anhänger von Donyi Polo, dem Gott der Sonne und des Mondes. Wenn Sie durch diese Gebiet reisen, werden Sie regelmäßig durch Dörfer mit Bambushütten auf Stelzen fahren. Alle Stämme bauen ihre Häuser in der gleichen Weise, aber durch subtile Unterschiede erkennen Sie den Stamm. Im Teilstaat Nagaland wohnen auch verschiedene Völker, zum Beispiel die Konyak und die Ao. Sie sind mittlerweile zum Christentum konvertiert, sind aber immer noch sehr stolz auf ihre ursprüngliche Kultur. Anfang Dezember findet das zehntägige Hornbill Festival statt – viel traditioneller Gesang und Tanz inklusive. Auch zwischen Februar und April finden viele lokale Feste statt, die einen Besuch wert sind.

4. Das fruchtbare Tee-Gebiet von Assam

Die östlichste Stadt von Indien ist Dibrugarh im Teilstaat Assam und liegt zwischen den Teeplantagen am Südufer des Brahmaputra. Assam-Tee ist weltbekannt und der Tee ist nach wie vor die tragende Säule der Wirtschaft. Sie können hier in auf Stelzen gebauten Chang Bungalows übernachten, die über 150 Jahre alt sind und komplett aus Holz gebaut wurden. Die Einrichtung ist stilvoll und Innen und Außen gehen hier nahtlos ineinander über. In diesem Gebiet sind viele Arten von Exkursionen möglich, wie beispielsweise ein Besuch bei einer Tee-Fabrik, einer Weberei oder einem Hindu-Tempel. Man kann auch diverse Dorfmärkte besuchen und einen nahegelegenen Nationalpark entdecken. Reiten Sie gerne? Dann können Sie eine Tour auf einem gut ausgebildeten englischen Vollblüter unternehmen.

5. Kreuzfahrt auf dem Fluss Brahmaputra

In Nordostindien können Sie eine wunderbare mehrtägige Kreuzfahrt auf dem wilden Fluss Brahmaputra machen. Entspannen Sie sich auf dem Sonnendeck des Bootes und genießen Sie das Leben entlang des Wassers. Vom Boot aus kann man unzählige Vögel beobachten und mit etwas Glück sehen Sie sogar einen Delphin. Den ökologischen Aspekten des Bootes wurde viel Aufmerksamkeit geschenkt. Die Außenwände des Bootes bestehen aus gepresstem Bambus, Abfall geht nie über Bord und Abwasser wird gereinigt. Nach drei Tagen auf dem Boot erreichen Sie den Orang Nationalpark, welcher durch die Abwechselung von Wasser, Wiesen und offenen Wäldern einen Besuch wert ist. Der Park ist reich an Vögeln, Affen und Elefanten. Sie können hier auch Gaur, indische Bisons entdecken.

So reisen Sie durch Nordostindien

Die beste Reisezeit für dieses Gebiet ist von November bis April. Wollen Sie eine Menge von Nordostindien sehen? Sind Sie auf der Suche nach einer besonderen Reise? Dann sind Sie bei Jan genau richtig. Jan lebt seit Jahren zusammen mit seiner indischen Frau im Himalaja Gebiet und kann Sie bei der Gestaltung ihrer individuellen Nordostindien Reise beraten. Schreiben Sie Jan eine E-Mail via jan@fairaway.de.

Lernen Sie Jan kennen, unseren Reisespezialisten für Indien. Jan lebt schon seit Jahren in Indien und ist spezialisiert auf das Organisieren von individuellen Indien Reisen. Zusammen mit Jan können Sie Ihre Rundreise gestalten, ganz nach Ihren Wünschen.

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