Betty

„Was Reisen für mich so besonders macht? Nicht nur die schönen Orte dieser Welt, sondern vor allem die Menschen, die dort leben und die spannendsten & bewegendsten Geschichten auf Lager haben."

Betty, FairAway Redaktion

Betty Wilde arbeitet als Content Manager bei Fairaway

Sie sehnen sich nach Traumstränden aus dem Reisekatalog? Nach Palmen gesäumten Buchten, weißem Sand, türkisfarbenem Wasser und einem tiefgrünen, dicht bewachsenen Urwald im Hintergrund? Dann möchten wir Ihnen als nächstes Reiseziel Kolumbien ans Herz legen. „Halt, stopp. Da war doch was. Ist das denn auch wirklich sicher?“ Keine Sorge! Tatsächlich schwirren in einigen Köpfen noch immer Bedenken hinsichtlich der bestehenden Sicherheitslage, die sich in den vergangenen Jahren enorm gebessert hat. Kolumbien ist ein sicheres Reiseziel geworden. Die unvergleichliche Gastfreundschaft sucht seinesgleichen und wird Ihnen nach ihrer Reise sicher lange in Erinnerung bleiben.

 


 

Ausblick auf das Meer und die Palmen vom Tayrona Nationalpark
Tayrona Nationalpark: Wo Meer und Urwald sich treffen

Tayrona Nationalpark: Ein Highlight jeder Südamerika-Reise

Der Nationalpark „Parque Tayrona“ befindet sich im Norden des Landes an der karibischen Küste zwischen Taganga und Palomino und erstreckt sich auf rund 12.000 Hektar Land und 3.000 Hektar Meer. Haben Sie diesen Küstenabschnitt auf der Landkarte entdeckt? Benannt nach den Tairona, die das Bergland der Sierra Nevada bis ins 16. Jahrhundert besiedelten und ihre Spuren in Form archäologischer Fragmente und Ruinen zurückließen, wurde der Park 1969 zum Schutz der Region und der Erhaltung der einzigartigen Artenvielfalt gegründet. Seither fühlen sich Affen, Papageien, Schlangen, Echsen und sogar Krokodile dort sicher und zeigen sich zumeist unbeeindruckt von den touristischen Besuchern, außer Sichtweite der Wanderwege. Mit etwas Glück können Sie die exotischen Tiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten.

Der beste Weg zu den karibischen Traumstränden

Tatsächlich verfügt der Tayrona Nationalpark über mehrere Zugänge, z.B. „Calabazo“ oder mit dem Boot über Taganga. Zum Haupteingang des Parks „El Zaíno“ benötigen Sie von Santa Marta mit dem Bus oder Taxi etwa eine Stunde. An diesem Startpunkt finden Sie auch einige kleinere Läden und Stände, an denen Sie sich vorab mit Getränken und Snacks für die anstehende Wanderung versorgen und den Eintritt von aktuell 56.000 COP (ca. 13 EUR/ Stand Juli 2020) entrichten können.

Viel Strand und Meer im Tayrona Nationalpark
Erkunden Sie die vielseitigen Ecken des Nationalparks

Die Mitnahme von Glasflaschen und Plastiktüten ist im Park grundsätzlich verboten und mit Blick auf den Erhalt der naturbelassenden Schönheit sicher selbstverständlich. Der Park ist sehr sauber und die Kolumbianer tun Einiges dafür, dass das so bleibt. Nehmen Sie einfach eine wiederverwendbare Trinkflasche mit. Jedes Jahr wird der Nationalpark für einen Monat geschlossen, damit sich die Natur von dem Besucher-Ansturm im Dezember erholen kann. Als beste Reisezeit eignet sich daher die Nebensaison von Februar bis November.

Vom Eingang sind noch ca. 4 km bis „Canaval“ zurückzulegen, dem eigentlichen Start des Wanderweges. Hier empfiehlt es sich, gegen einen geringen Aufpreis auf die verfügbaren Shuttlebusse zurückzugreifen (ca. 3.000 COP). Von dort geht’s los- hinein in den tropischen Regenwald- über Trampelpfade bergauf und bergab, mitten durch den endlos scheinenden Dschungel, vorbei an palmengesäumten Wegen, wüstenähnlichen, sandigen Abschnitten, grünen Wiesen, riesigen Kakteen sowie hügeligen Felsen mit Blick auf die wunderschönen Buchten und Traumstrände, bei denen einem sprichwörtlich der Atem wegbleibt! Und das ist ganz sicher nicht (ausschließlich) auf die Anstrengungen der Wanderpartien zurückzuführen ?

Wie lange können Sie im Tayrona Nationalpark bleiben?

Ein Tagesausflug in das beschriebene Paradies erscheint Ihnen zu kurz? Kein Problem! Es ist durchaus möglich, mehr Zeit im Park zu verbringen und dort zu übernachten. Es gibt einige Campingplätze samt Hängemattenlager, die jeden Robinson-Crusoe-Traum wahr werden lassen. Je nach Reisezeit sollten Sie sich allerdings möglichst früh auf den Weg in den Nationalpark machen, um an ihrem gewünschten Ziel noch eine Hängematte oder ein Zelt zu ergattern – möglich ist auch das Mitbringen eines eigenen Zeltes.  Für gehobenere Ansprüche empfehlen wir dagegen die vorherige Buchung von landestypischen Hütten, sogenannten Cabañas oder Eco-Hotels in unmittelbarer Nähe zum Park. Der Tayrona Nationalpark öffnet seine Pforten täglich von 8-17 Uhr.

Wanderung durch den Tayrona Nationalpark
Die Wanderungen sind beeindruckend

Die beliebtesten Wanderrouten

Bei Tagesbesuchern und Familien ist insbesondere die Wanderung in das 45 Minuten zu Fuß entfernte „Arrecifes“ beliebt. Hier gibt es auch die ersten Unterkünfte und Restaurants. Die schöneren und zugänglicheren Traumstrände erwarten Sie allerdings ein Stückchen weiter – nochmals 30 Minuten entfernt im Abschnitt „La Piscina“, einer schönen Bucht mit ruhigem Wasser, in dem Sie gefahrlos schwimmen und schnorcheln können. Grundsätzlich ist zu beachten, dass aufgrund starker Strömungen nicht an allen Strandabschnitten gebadet werden kann. Wer direkt am Meer nächtigen und von den Wellenklängen geweckt werden mag, sollte die Wanderung definitiv bis zum Kap „Cabo San Juan del Guía“ fortsetzen. Hier erwartet Sie nicht nur ein Bilderbuch-Strand, sondern auch ein palmenüberdachtes Hängemattenlager mit Meerblick, welches als authentische Übernachtungsmöglichkeit genutzt werden kann. Ein unvergessliches Erlebnis!

Ein Mädchen steht vor dem Wanderschild im Tayrona Nationalpark
Unternehmen Sie verschiedene Wanderungen

Was Sie bei einem Besuch des Tayrona-Parks nicht vergessen sollten

Haben wir Sie überzeugt? Wollen Sie dem Tayrona-Park einen Besuch abstatten? Wir haben für Sie eine Liste mit Dingen zusammengestellt, die Sie bei Ihrem Ausflug ins Paradies nicht vergessen sollten:

  • Reisepass
  • Nachweis zur Gelbfieber-Impfung
  • Wasser: Am Wegesrand wird zwar stellenweise auch Wasser verkauft, dennoch sollten Sie für die Tour mindestens 2 Liter Wasser pro Person dabeihaben.
  • Sonnenschutz
  • Mückenschutz: Wir empfehlen Ihnen zur Moskito-Abwehr die kolumbianische Seife „Nopikex“, welches Sie in Santa Marta in jeder Apotheke bekommen.
  • Moskitonetz
  • Schnorchel-Set
  • Bargeld: Im und vor dem Tayrona Nationalpark gibt es keinerlei Geldautomaten. Nehmen Sie daher am besten ausreichend Bargeld mit, insbesondere wenn Sie nach dem Besuch noch eine Weiterreise nach Palomino einplanen. Auch dort gibt es keine Geldautomaten.

Fazit: Der Besuch des Tayrona-Parks mit seinen verwunschenen Wanderwegen und Traumstränden ist ein absolutes „Muss“ jeder Südamerika-Reise. Aktivieren Sie am besten gleich jetzt Ihren Urlaubs-Countdown!

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Lassen Sie sich von Karol einen Reiseplan ganz nach Ihren Wünschen erstellen. Sie brauchen erstmal ein wenig Inspiration? Auf unserer Inspirationsseite finden Sie Reiseideen für eine individuelle Reise nach Kolumbien.

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Selamat Pagi! Wir sind momentan in Urlaub und erst im Januar 2021 zurück. Wir freuen uns sehr über Ihre Anfrage für eine unvergessliche Reise nach Indonesien in 2021 oder 2022, werden diese aber leider nicht vor Mitte Januar beantworten können. 

Wenn dies für Sie in Ordnung ist, schicken Sie gerne die Anfrage ab! Ansonsten melden Sie sich doch gerne im Januar nochmal bei uns. Bis dahin wünschen wir Ihnen eine schöne Zeit und bleiben Sie gesund!

Koen und Laura

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