Betty

„Was Reisen für mich so besonders macht? Nicht nur die schönen Orte dieser Welt, sondern vor allem die Menschen, die dort leben und die spannendsten & bewegendsten Geschichten auf Lager haben."

Betty, FairAway Redaktion

Betty Wilde arbeitet als Content Manager bei Fairaway

Effektive Tipps gegen die Höhenkrankheit

Die Berglandschaften in Peru und Bolivien sind spektakulär, aber es gibt einen Nachteil: Sie reisen oft in großen Höhen. Sie passieren Bergpässe von mehr als fünftausend Metern und schlafen regelmäßig auf einer Höhe von rund viertausend Metern. Das heißt, Sie könnten eine Höhenkrankheit bekommen. Bitte stellen Sie deshalb sicher, dass Sie gut informiert sind und beachten Sie diese Tipps, um eine Höhenkrankheit zu vermeiden. In dem Artikel erfahren Sie:

  • Was ist eigentlich die Höhenkrankheit?
  • Welche Symptome treten bei der Höhenkrankheit auf?
  • Wie können Sie tun, um diese zu verhindern? 
Berglandschaft in Peru
Diese spektakuläre Aussicht erwartet Sie in Peru

Was ist eine Höhenkrankheit und wie tritt sie auf?

Die Höhenkrankheit wird durch einen Sauerstoffmangel in Höhenlagen von etwa 2.500 Metern verursacht. Ihr Körper muss sich an die Höhe gewöhnen. Wenn Ihr Körper nicht genug Zeit bekommt, können Sie eine Höhenkrankheit zum Beispiel in Peru bekommen. Die Beschwerden sind Kopfschmerzen, Übelkeit und Engegefühl. In sehr schweren Situationen kann sich Flüssigkeit in der Lunge oder im Gehirn ansammeln und dann kann die Höhenkrankheit lebensbedrohlich sein.

Ein Zeltplatz in den Bergen Perus
Kurzer Zwischenstopp im Zeltlager vor den Bergen Perus

Was können Sie tun, um eine Höhenkrankheit zu verhindern?

Tipp 1: Es ist sehr wichtig sich genügend Zeit zu nehmen, um sich zu akklimatisieren. Also reisen Sie niemals auf eine Höhe von viertausend Metern auf einmal, sondern reisen Sie in Etappen. In Peru, zum Beispiel, planen Sie immer zwei Tage in der Stadt Arequipa, die auf 2300 Metern Höhe liegt. Wenn Sie von Arequipa zum Colca Canyon reisen, müssen Sie einen Pass von 5000 Metern überqueren. Die Schlucht selbst liegt auf 3600 Metern. Ihr Körper muss sich dann an den Unterschied gewöhnen, da sonst die Gefahr der Höhenkrankheit Peru hoch ist.

Tipp 2: Nehmen Sie etwa drei Liter pro Tag an Flüssigkeit durch Wasser, Suppen oder Tee zu sich.

Tipp 3: Trinken Sie keinen Alkohol oder Kaffee, denn das entzieht Ihrem Körper Flüssigkeit. Wenn Sie diese Getränke zu sich nehmen, dann sollten Sie den Wasserentzug durch mehr Trinken entgegenwirken.

Tipp 4: Gehen Sie nicht ungeschützt in die Sonne. Wenn Sie viel schwitzen, stellen Sie sicher, dass Sie genug Wasser trinken. Schmieren Sie sich gut mit Sonnencreme ein, um Verbrennungen und damit Flüssigkeitsverlust zu vermeiden.

Tipp 5: Coca Tee trinken. In den meisten Hotels in Peru und Bolivien kann man Tee mit Kokablättern bekommen. Coca hilft gegen Höhenkrankheit, also nutzen Sie es!

Die Rainbow Mountains in Peru
Die Rainbow Mountains

Ist es ratsam, Tabletten gegen Höhenkrankheit einzunehmen?

Pillen zu nehmen, ist im Prinzip nicht notwendig. Wenn Sie die Tipps befolgen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie krank werden, gering. Möchten Sie trotz allem Tabletten nehmen, dann kaufen Sie diese in Peru in der Inka Farma. Hier können Sie Sorojchi Pillen kaufen. Diese Tabletten sind nicht schädlich und keine Antibiotika, sondern helfen, Ihr Blut zu verdünnen und Übelkeit zu bekämpfen. Dies ist ein gutes Mittel gegen die Höhenkrankheit Peru. Leiden Sie an leichten Symptomen der Höhenkrankheit? Dann können Sie Paracetamol oder Ibuprofen einnehmen, um die Symptome zu lindern.

Wie groß ist die Chance, dass ich eine Höhenkrankheit bekomme?

Wenn Sie genug trinken und sich Zeit zum Akklimatisieren nehmen, besteht die Möglichkeit, dass Sie keine ernsthafte Höhenkrankheit bekommen. Die meisten Reisenden bemerken etwas von der Höhe.

Dies äußert sich in leichten Kopfschmerzen, weniger Appetit und weniger Schlaf. Sie sind schnell außer Atem und müssen es in der Regel ein wenig ruhiger als normal angehen lassen. Im Laufe der Tage nehmen die Symptome ab, bis der Körper daran gewöhnt ist. Nur die Kurzatmigkeit bleibt. Trinken Sie trotzdem genug, auch wenn Sie einige Tage in der Höhe waren.

Was passiert, wenn ich Höhenkrankheit Peru bekomme?

Wenn Sie wirklich Höhenkrankheit in Peru bekommen, gibt es nur ein Mittel: so schnell wie möglich runter von der Höhe. Sind Sie nicht ernsthaft krank, aber Sie leiden unter Kopfschmerzen oder Übelkeit? Dann können Sie oft an der Rezeption Ihres Hotels nach Sauerstoff fragen. Fünfzehn Minuten an einer großen Sauerstoffflasche zu sitzen, hilft enorm.

Alpaka in Peru
Ein Alpaka in Peru

Ich habe nie an einer Höhenkrankheit gelitten. Gibt es eine Chance, dass ich jetzt Beschwerden bekomme?

Ja, Sie können trotzdem krank werden. Ihr Körper kann in der Höhe unterschiedlich reagieren. Es ist möglich, dass Sie das erste Mal die  Höhe gut vertragen haben, aber beim zweiten Mal große Kopfschmerzen bekommen. Hören Sie immer gut auf Ihren Körper, trinken Sie viel und entspannen Sie sich. Dann können Sie weiterhin ohne Probleme die hohen Berge genießen.

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