Raus aus der Komfortzone:

Das sollten Sie auf Ihrer nächsten Reise unbedingt ausprobieren

Komfortzone? Raus da!

12 Dinge, die jeder auf Reisen (nicht nur ein-)mal gemacht haben sollte

Wir schreiben das Jahr 2020 – das Jahr, in dem wir wenig bis gar nicht reisen konnten. Umso größer ist die Vorfreude, dass es hoffentlich bald wieder losgeht und uns einzigartige Erlebnisse und Begegnungen auf der ganzen Welt erwarten. Apropos einzigartig: Diese Phase des Durchatmens ist eine gute Gelegenheit, sich mal zu überlegen, wie die nächste Reise eigentlich aussehen soll. Wie wäre es denn mal, etwas ganz Neues auszuprobieren? Wir haben uns überlegt, welche Dinge jenseits so mancher Komfortzone jeder mal auf Reisen ausprobiert haben sollte!

1. Alleine Reisen

Eine Erfahrung, die Überwindung kosten kann, aber die definitiv jeder einmal gemacht haben sollte: Alleine reisen. Denn wer alleine reist, geht täglich über eigene Grenzen, ist offener unterwegs, kann sich wirklich mal Zeit für sich nehmen und einfach das tun, was ihm oder ihr gefällt. Probieren Sie es einfach mal aus und Sie werden merken: Sie reisen zwar alleine, aber einsam werden Sie nicht sein. Dafür herrlich flexibel, entspannt und voller Eindrücke.

Alleine reisen: raus aus der Komfortzone

2. Mit Händen und Füßen kommunizieren

An vielen Orten auf der Welt kommen Sie mit Englisch gut durch, vielleicht können Sie auch Spanisch oder Französisch – aber was, wenn Sie beispielsweise in der Mongolei in der Steppe oder in einem laotischen Dorf unterwegs sind? Dann hilft meistens nur noch die Kommunikation mit Händen und Füßen. Und die sollten Sie unbedingt mal ausprobieren, denn es ist erstens eine ganz neue Erfahrung und macht zweitens richtig Spaß. Wetten, Sie verstehen viel mehr, als Sie gedacht haben?

Kommunikation mit Händen und Füßen

3. Einen Plan über den Haufen schmeißen

Pläne schön und gut, aber Platz für Spontaneität sollten Sie sich beim Reisen unbedingt auch bewahren. Denn die besten Dinge passieren meistens ungeplant. Hören Sie einmal auf Ihr Bauchgefühl und lassen Sie Ihren Plan links liegen, wenn es sich gut anfühlt. Sie werden sehen, die Welt geht nicht unter – im Gegenteil: Sie können nur gewinnen.

Spontan sein beim Reisen

4. In der Natur schlafen

So ein kuscheliges Hotelbett mit Pool vor der Nase hat schon was für sich. Ist aber auch ein bisschen langweilig. Deswegen: Raus aus dem Haus, rein in die Natur! Ob im Zeltlager im Ngorongoro Krater in Tansania, im Dschungel Costa Ricas oder bei Beduinen in der Wüste Jordaniens: Sie kommen der Natur herrlich nah, wachen morgens zu ihren Geräuschen auf, können mal richtig durchatmen und werden den schönsten Sternenhimmel Ihres Lebens sehen. Zelt ist nicht so Ihr Ding? Dann probieren Sie es erstmal mit Glamping oder einer Ecolodge – Hauptsache nahe dran am Leben in der Weite der Natur.

Raus aus der Komfortzone: In der Natur übernachten

5. Ein Fahrrad mieten

Inlandsflüge sind anstrengend und schlecht für die Umwelt Busse oder Züge schon besser, aber die umweltfreundlichste und zugleich entschleunigendste Art sich auf Reisen fortzubewegen ist und bleibt das Fahrrad. Klar, damit kommen Sie etwas langsamer voran, aber genau das ist ja das Schöne: Sie sehen viel mehr, können dort anhalten, wo es Ihnen gefällt, finden versteckte Orte und haben unterwegs auch mal Zeit für die ein oder andere Plauderei. Tolle Touren sind zum Beispiel durchs Mekong Delta in Vietnam – oder durch das pulsierende Bangkok!

Mit dem Fahrrad reisen: Sollte jeder mal probieren

6. Abseits der beliebten Pfade wandeln

Apropos versteckte Orte: Wahrscheinlich haben Sie eine kleine oder auch große Liste an Sehenswürdigkeiten, die Sie unbedingt mal aus der Nähe erblicken wollen. Über die bekannten Orte hinaus lohnt es sich aber auch wirklich, die touristischen Pfade zu verlassen und zum Beispiel kleine Dörfer zu erkunden, durch einsame Landschaften zu wandern und sich Tipps von lokalen Experten zu holen statt auf den Reiseführer zu hören. So erwarten Sie nicht nur wunderschöne Überraschungen, sondern auch inspirierende Begegnungen.

Dorfleben: Abseits der Touristenpfade

7. Bewusst Kontakt zu Locals suchen

Andere Reisende trifft man immer wieder, zum Beispiel in Unterkünften, am Strand oder im Restaurant. Mit Locals wirklich in Kontakt zu kommen kann da schon schwieriger sein, vor allem, wenn man sich eher auf touristischen Pfaden bewegt. Probieren Sie es trotzdem: Zeigen Sie Interesse, stellen Sie Fragen, signalisieren Sie, dass Sie die Kultur kennenlernen und nicht nur Sehenswürdigkeiten abhaken wollen. Wichtig dabei: Lassen Sie jegliche Vorurteile im Koffer. Offenheit gewinnt und Sie lernen viel mehr über das Land, als wenn Sie von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit tingeln. Profis übernachten im Homestay, unternehmen Aktivitäten mit lokalen Guides, besuchen lokale Märkte und lernen als Eisbrecher die wichtigen Wörter der Landessprache!

Kontakt zu Locals suchen

8. Einen Tag im Café vertrödeln

Oft sind Reisepläne sehr durchgetaktet: Urlaub ist rar, und wir haben manchmal das Gefühl, wir müssten in wenig Zeit ganz viel unterbringen. Damit das nicht in Stress ausartet, empfehlen wir Ihnen, einfach mal einen Tag nur im Café zu sitzen, zu lesen, das Treiben auf der Straße zu beobachten, vielleicht mit anderen Gästen oder den Kellnern ins Gespräch zu kommen. Das ist überhaupt nicht langweilig, im Gegenteil: Sie tanken neue Kraft, bekommen Einblicke in das tägliche Leben vor Ort – und lesen endlich das tolle Buch, das Sie sich als Reiselektüre schon lange vorgenommen haben.

Unbedingt mal machen: Einen Tag im Café vertrödeln

9. Ein lokales Fest besuchen

Man soll die Feste feiern, wie sie fallen. Das gilt auch auf Reisen! Nirgendwo kommen Sie so leicht mit Locals in Kontakt wie beim gemeinsamen Zelebrieren von besonderen Ereignissen. Bewundern Sie die Bräuche und Darbietungen, tauchen Sie in die Kultur ein, tanzen Sie, stoßen Sie mit Locals an, genießen Sie die Farben und die besondere Stimmung. Die Devise heißt: Respekt ja, Schüchternheit nein – auf einen unvergesslichen Abend! Wie wäre es zum Beispiel, wenn Sie Ihre Kolumbien Reise so planen, dass Sie beim Karneval in Barranquilla dabei sein können? Oder beim Día de Muertos in Mexiko?

Einzigartige Feste feiern: Día de Muertos in Mexiko

10. Die Komfortzone verlassen

Bungee-Jumping in Südafrika? In einem Zelt mitten in der Serengeti schlafen? Fremde Menschen ansprechen, deren Sprache man nicht kann? Dinge, die nicht gerade alltäglich sind – und so manch einen wird sich beim Gedanken daran, dass Löwen ums Zelt laufen oder man sich 216 Meter in die Tiefe stürzt, erstmal selber den Vogel zeigen. Aber auf Reisen fühlt es sich einfach viel leichter an, die Komfortzone zu verlassen. Deswegen: Weniger nachdenken, einfach machen! Es fühlt sich unheimlich befreiend an, über sich hinauszuwachsen und Ängste zu überwinden.

Außerhalb der Komfortzone: Bungee Jumping

11. Das Handy ausschalten

Hand aufs Herz: Wie oft schauen Sie im Urlaub auf Ihr Handy? Vielleicht weniger als zu Hause, aber wahrscheinlich immer noch ganz schön oft. Wer wirklich abschalten will, der schaltet im wahrsten Sinne des Wortes ab: Nämlich das Telefon, das iPad, einfach alles, was vom puren Erleben ablenkt. Sie werden sehen, wie schnell die Wirkung eintritt, der Drang, online zu sein und Sie einfach nur im Moment sein können, verschwindet. Unser Tipp: Nehmen Sie eine Kamera mit, damit das Handy auch wirklich im Hotel bleibt. 

Kamera statt Handy: Digital Detox

12. Eine Nacht durchmachen

Wenn es Ihr Schlafrhythmus zulässt und es sich natürlich so entwickelt, dann machen Sie doch mal entgegen aller Vernunft die Nacht durch. Schauen Sie morgens den Sonnenaufgang an und beobachten Sie, wie die Stadt langsam zum Leben erwacht – die blaue Stunde ist einfach magisch! Ob Sie sich davor mit Freunden auf der Terrasse verquatschen, durch die Tanzlokale und Bars der Stadt ziehen oder einfach nur dem Meeresrauschen lauschen: Sie werden nach einer schlaflosen Nacht eine neue Verbundenheit mit dem Reiseland fühlen.

Sonnenaufgang erleben: Ein besonderes Ereignis

Nachhaltig und verantwortungsvoll Reisen

In der Reisebranche finden Sie immer mehr soziale Unternehmen, wie Fairaway. Für uns ist es wichtiger, einen positiven Beitrag zu einer schöneren Welt zu leisten, als Geld zu verdienen. Als soziales Unternehmen halten wir es für wichtig, dass die Menschen in den besuchten Ländern auch vom Tourismus profitieren. Dies bedeutet zum Beispiel, dass Angestellte ein angemessenes Einkommen haben, dass Reisende häufig in kleinen Hotels übernachten und Ausflüge unternehmen, die ein authentisches Erlebnis bieten. 

Nachhaltig reisen

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