Eine Schatzsuche im Hotel am Inle See

Eine kleines Hotel am Inle See 

Ohne einen Besuch des Inle Sees ist eine Reise nach Myanmar nicht vollständig. Auf dem großen See können Sie das traditionelle Angeln beobachten. Sie finden außerdem historische Tempel, riesige Reisfelder und sogar ganze Dörfer am Wasser. Spannend anzusehen, ist auch der schönste Bauernhof in der Gegend: A Little Eco Lodge. Daisy und Patrick von Alldayeverydaisy besuchten das kleine Hotel am Inle See während ihrer Rundreise durch Myanmar und teilen ihre Erfahrungen mit uns.

Warum sich ein Besuch bei diesem Hotel lohnt:

  • Eigenes Feld mit Obst, Gemüse und Kräutern 
  • Ein Restaurant gebaut aus Bambus
  • Spannende Kochkurs-Schatzsuche
  • Nachhaltiges Konzept 

Eine kleine Öko-Lodge am Inle See

Unser Tuktuk holpert über das Gelände. Wir sind von Grün umgeben. Links Palmen, rechts Bohnenreben, die sich an den Bambusstangen entlang schlängeln. Als das Auto zum Stillstand kommt, werden wir sofort von einer fröhlichen Dame begrüßt. Sie stellt sich als Mee Mee vor, die Schwester des Besitzers. Zwei Jungs nehmen unsere Taschen und führen uns zu einem dunkelbraunen, hölzernen Gebäude. Unser Zimmer befindet sich im ersten Stock. Der Blick über das Gelände ist wunderschön.

Hotel Zimmer in der Öko Lodge am Inle See

Ein Feld am Inle See

Wir schauen über ein einfaches Feld. Dort wachsen Salate, Karotten, Tomaten, Mangos, Zwiebeln und Knoblauch. „Das ist unser Obst- und Gemüsegarten. Hier ernten wir alle Zutaten, mit denen wir für unsere Gäste kochen”, sagt Mee Mee. „Das macht unsere Kochkurs-Schatzsuche noch lustiger. Es ist für morgen geplant. Jetzt können Sie erst mal einen Happen essen.”

Ein Bambus-Restaurant 

Das Abendessen findet in einem großen und offenen Restaurant aus Bambus statt. Es wird dunkel und das Restaurant ist wunderschön beleuchtet. Als wir oben sind, schließt sich uns der Besitzer Kyaw Swar an. „Das Restaurant, in dem du sitzt, ist brandneu. Der Bambus macht ihn sehr stark und langlebig. Wir haben nur Materialien aus der Natur verwendet. Ich konnte es mit Hilfe britischer Fördermittel bauen.” Das Gebäude ist ein echtes Kunstwerk. Kyaw engagierte einen thailändischen Architekten und entwickelte gemeinsam mit ihm das Restaurant. „90% von dem, was wir servieren, kommt von unserem eigenen Boden. Alles Bio und saisonal”, sagt er mit einem stolzen Lächeln. Aber das ist noch nicht alles.

Das Bambus-Restaurant der Öko Lodge

Eine Schatzsuche nach Zutaten

Der britische Zuschuss stammt aus einem Fond, der für originelle touristische Projekte eingesetzt wird, die auch für die lokale Gemeinschaft von Vorteil sind. Das Bambus-Restaurant war Teil des Plans. Aber das Wichtigste ist die Schatzsuche, in Kombination mit einem Kochkurs. „Wir wollen, dass unsere Gäste die einheimische Bevölkerung kennenlernt. Die Schatzsuche beinhaltet die Übersetzung von burmesisch-englische Sätzen und eine Liste, der zu sammelnden Zutaten. Wir setzen die Reisenden bei einer lokalen Familie ab, bei der sie einen Umschlag mit einem Auftrag erhalten. Man muss wirklich mit der lokalen Bevölkerung reden, um das zu bekommen, was man sucht”, sagt er lachend. „So lernt man Myanmar wirklich kennen. Am Ende arbeitest du in der Küche mit den Zutaten, die du gesammelt hast, und als Belohnung kannst du alles genießen.” Das klingt toll, oder?

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Ein lokales Festmahl

Kyaw ist seit 2013 aktiv im gemeindebasierten Tourismus tätig. Er möchte so viele nachhaltige Unterkünfte wie möglich bauen und nutzt dazu lokale Kenntnisse und Fähigkeiten. Die Speisekarte ist voll von köstlichen burmesischen Gerichten. Betrieben wird es von Mitarbeitern, die in der Nähe des Inle-Sees wohnen. Auch das Trinkwasser kommt aus einer lokalen Quelle. „Alles, was wir brauchen, ist eine kleine Menge Strom, um das Wasser zu reinigen. So müssen wir keine Plastikflaschen verwenden.” Als das Essen auf den Tisch gestellt wird, läuft uns das Wasser im Mund zusammen. „Lasst es euch schmecken!”, sagt Kyaw, der sich entschieden hat, am Essen teilzunehmen. Das Essen ist ein voller Genuss.

Selbst gekochtes Essen von der Schnitzeljagd

Mit Bildung das Land verändern

Das breite Lächeln des Besitzers und seines Teams sorgen für eine positive Atmosphäre in dem Hotel am Inle See. Aber das ist noch nicht alles. A Little Eco Lodge ist an einem Schulprojekt beteiligt, bei dem burmesische Jugendliche aus dem ganzen Land die Möglichkeit erhalten, eine Ausbildung zu absolvieren. „Der einzige Weg, das Schicksal dieses Landes zu ändern, ist die Bildung. Wir vermitteln den Schülern Lebens- und Computerkenntnisse und Themen wie Englisch. Die jungen Leute machen dann ein Praktikum.” Viele von ihnen landen im Projekt Inle Heritage. Ein Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, burmesische Traditionen und Natur zu schützen. Dieses Projekt kann während einer Bootsfahrt auf dem Inle See besucht werden. 

Langlebig und lokal

Obwohl A Little Eco Lodge erst seit zwei Jahren Zimmer vermietet, ist klar, dass Kyaw große Ambitionen hat. Er ist glücklich mit seinem neuen Restaurant, dem Start seiner Schatzsuche und mit dem neuesten Ausbau: einem Massageraum. Er will noch mehr in den nachhaltigen Anbau von Lebensmitteln, die Kompostierung und die weitestgehende Vermeidung von Abfall investieren. Die einzige schuldbewusste Bemerkung, die er macht, ist, dass er eine Klimaanlage in den Räumen installiert hat. „Mit Temperaturen von etwa 40 Grad Celsius ist es am Inle See einfach sehr heiß, besonders wenn man diese Temperaturen nicht gewohnt ist. Und ich will nicht nur einen nachhaltigen Beitrag leisten, sondern meinen Gästen auch einen erholsamen Urlaub bieten”, sagt er. „Natürlich kann man die Klimaanlage auch ausschalten, wenn man will”, fügt er mit einem Augenzwinkern hinzu.

Weben und Profitieren

Die Gastfreundlichkeit, die Sie in dem Hotel am Inle See umgibt, ist fast zu hoch, um sie beschreiben zu können. Als wir uns am nächsten Morgen auf die Schatzsuche vorbereiten, hören wir das Geräusch eines altmodischen Webstuhls. In einer der Hütten stellen drei Frauen schöne traditionelle Wandbilder her. Sie kommen aus den umliegenden Dörfern und flechten Teppiche und Schals, um sie auf dem lokalen Markt zu verkaufen. Die Damen bilden junge Mädchen aus dem Inle-See-Gebiet aus, in der Hoffnung, dass die Tradition erhalten bleibt. „Mein Traum ist es, dass dieser Ort ein Vorbild für andere Unternehmer rund um den Inle See wird, damit wir diese schöne Umgebung und unsere besonderen Traditionen und Bräuche auch in 20 Jahren noch genießen können.” Kyaw gibt uns einen Umschlag: „Viel Erfolg und Spaß bei der Schatzsuche!”

Der Anfang der Schnitzeljagd

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