¡Fiesta Mexicana!

Día de Muertos, Karneval, Semana Santa – das sind die spektakulärsten mexikanischen Feste

Diese Feste sollten Sie in Mexiko nicht verpassen

In Mexiko feiert man gerne bunt und ausgelassen – über 5.000 offizielle Feste und Feiertage gibt es im Jahr! Anlässe sind dementsprechend genug: Mal wird ein Heiliger gefeiert, mal Karneval, mal große nationale Ereignisse. Es gibt Stadtteilfeste, Rummel (sogenannte ferias), Reiterspiele und natürlich den berühmten und schaurig-schönen Día de Muertos. Hier finden Sie für jeden Monat ein Fest in Mexiko – so können Sie sicher sein, dass Sie, egal wann sie nach Mexiko reisen, mitfeiern können!

Das sind die drei größten Feste in Mexiko:

  • Día de Muertos
  • Semana Santa
  • Día de Nuestra Señora de Guadalupe

Januar: Fiesta Grande

Das Jahr startet fulminant: Vom 9. bis zum 23. Januar finden im Bundesstaat Chiapas so viele Feste statt, dass man sie kurzerhand zu einem großen zusammengefasst hat. Hier können Sie zahlreiche Umzüge und Tanzfeste besuchen und zum Beispiel anschauen, wie Einheimische sich als Spanier verkleiden und zu Flöten und Trommeln tanzen.

Mexikanische Feste: Tänze auf den Straßen

Februar: Karneval

Eine Fiesta de Carnaval darf natürlich auch in Mexiko nicht fehlen! Und wie könnte es anders sein es geht bunt, laut und ausgelassen zu. Karlevalshochburg ist Veracruz, wo Tänzer in prächtigen Kostümen dem brasilianischen Vorbild nacheifern. Neben der Karnevalskönigin wird hier auch der „Rey Feo“, der hässliche König, gewählt. Doch auch in zahlreichen anderen mexikanischen Städten und Dörfern wird der Karneval groß gefeiert – zum Beispiel im traditionsreichen Örtchen San Juan Chamula, wo die Maya-Kultur im Vordergrund steht, oder in Pinotepa de Don Luis in Oaxaca, wo man sich über die ehemaligen Kolonialherren lustig macht.

Karneval in Mexiko: Farbenprächtige Umzüge

März: Festival del Centro Historico

Im März ist in Mexiko City satte 18 Tage lang Ausnahmezustand: Plätze und Straßen um das historische Zentrum der Stadt verwandeln sich in Bühnen, Autos haben in der Zeit Pause. Künstler aus über 15 Ländern treten auf und zeigen einen bunten Mix aus Musik, Tanz, Theater und Kabarett – ein Spektakel voller Leben.

April: Semana Santa

Da Religion in Mexiko wie auch in anderen Ländern Südamerikas eine große Rolle spielt, ist Ostern natürlich ein riesiges Ding. Im ganzen Land finden aufwändige Prozessionen und Passionsspiele statt, die den Leidensweg Christi darstellen, die Straßen sind mit bunten Girlanden geschmückt und am Straßenland werden traditionelle Speisen verkauft. Der Höhepunkt der Semana Santa, der „heiligen Woche“, ist der Ostersonntag: Hier wird mit Familien- und Straßenfesten, mit Musik, Gesang und Tanz die Auferstehung gefeiert.

Religiöses Fest: Semana Santa Mexiko

Mai: Batalla de Puebla

Am 5. Mai, „Cinco de Mayo“, wird der französischen Niederlage durch die Mexikaner in der „Batalla de Puebla“ im Jahr 1862 gedacht. Mittlerweile ist der Feiertag überregional und es wird die einzigartige mexikanische Kultur gefeiert.

Juli: Fiesta de Guelaguetza

An den letzten zwei Juli-Montagen kommen in Oaxaca und den umliegenden Dörfern die indigenen Volksgruppen zusammen und führen den ganzen Tag lang traditionelle Volkstänze in farbenprächtigen Kostümen vor. Der Höhepunkt ist „La Pluma“, ein Federtanz aus dem Hochland. Ein Spektakel, dass Sie sich nicht entgehen lassen sollten, wenn Sie an der indigenen Kultur interessiert sind – das Fest hat eine tiefe kulturelle Bedeutung in Mexiko.

Mexikanische Kultur: Indigene Feste in Mexiko

August: Maria Asunción

Übersetzt heiße „Maria Asunción“ Mariä Himmelfahrt, ein christliches Fest, was uns auch in Deutschland einen Feiertag beschert. In Mexiko ein weiterer Anlass, um Paraden, Wallfahrten, Jahrmärkte und Tänze zu veranstalten. Besonders schön: Die Blumenteppiche und Mitternachts-Prozessionen in Huamantla. Dabei werden aufwändige Werke einheimischer Künstler werden durch die Straßen getragen.

September: Dia de la Independencia

Im Jahr 1810 wurde in Mexiko mit dem „Grito de Dolores“ die Unabhängigkeit ausgerufen – und das wird jedes Jahr am 16. Dezember gefeiert. „Grito“ heißt übersetzt Schrei, und damit beginnen die Feierlichkeiten: Der Präsident ruft am Vorabend vom Balkon des Nationalpalastes auf dem Zócalo in Mexiko City „¡Viva Mexico!“. Die Straßen sind mit Girlanden geschmückt, Kinder üben Wochen vorher Tanzvorführungen ein und es wird bis in die Nacht hinein gesungen, getanzt, gegessen, Tequila getrunken, Feuerwerk hochgeschossen und Mexiko gefeiert – die Mexikaner lieben ihr Land. Am eigentlichen Día de la Independencia finden dann viele bunte Umzüge statt.

Fiesta Mexicana: Festlich geschmückte Straßen

Oktober: Día de la Raza

Kolumbus landete am 12. Oktober 1492 in der Neuen Welt – dieser Tag, die „Begegnung zweiter Welten“, wird auch in Mexiko immer noch gefeiert. Aber wie der Name schon sagt, wird hier nicht Kolumbus geehrt – in anderen Ländern heißt der Tag auch „Columbus Day“ –, sondern für gegenseitige Verständigung plädiert. Gleichzeitig finden seit ein paar Jahren an diesem Tag auch immer wieder Proteste und Demonstrationen statt.

November: Día de Muertos

Einmal im Jahr verwandelt sich Mexikos Straßen in ein wahres Horrorkabinett: Lächelnde Skelette tanzen durch die Straßen, bunte Zuckerschädel werden schnabuliert und es herrscht ein Höllenlärm. Der Día de Muertos, der Tag der Toten wird gefeiert! Drei Tage lang werden die verstorbenen Familienmitglieder geehrt, und zwar sehr lebensbejahend: Die Kostüme und das Make-up sind gruselig, kunstvoll und farbenfroh zugleich, die Stimmung sehr ausgelassen, es wird getanzt, gesungen und den Verstorbenen Gaben dargebracht.

5 Fakten zum Día de Muertos:

1. Der Tag der Toten findet jedes Jahr vom 31. Oktober bis zum 2. November, dem eigentlichen Día de Muertos, statt.
2. Die Tradition geht auf die Maya zurück und ist über 2.000 Jahre alt.
3. Der Día de Muertos steht auf der Liste der immateriellen UNESCO Kulturerben und ist einer der wichtigsten Feiertage in Mexiko
4. Während in Mexiko City ein riesiges Straßenfest stattfindet, versammeln sich in der Maya-Region Yucatán die Einheimischen oft auf Friedhöfen.
5. Es herrscht der Glaube, dass man auf der Reise von der Geisterwelt in das Reich der Lebenden sehr hungrig wird. Deshalb stellen viele Mexikaner am Tag der Toten die Lieblingsspeisen der Verstorbenen auf die Altare.

Gruselige Verkleidungen zum Día de Muertos: Tag der Toten in Mexiko

Dezember: Día de Nuestra Señora de Guadalupe

Dieser Feiertag am 12. Dezember ist der höchste religiöse Feiertag in Mexiko – es wird die wichtigste Heilige, die Virgen (Jungfrau) de Guadalupe  gefeiert – und super spannend für Sie, wenn Sie mehr über die Traditionen und die Religion des Landes erfahren wollen. Mehr als 20 Millionen Pilger finden sich in einem Vorort von Mexiko City, Villa de Guadalupe, ein, um an Messen und religiösen Ritualen teilzunehmen. Außerdem gibt es Tänzer in aztekischen Kostümen zu bewundern, es wird getrommelt, Weihrauch liegt in der Luft. Übrigens: Wer sich besonders schwerer Sünden schuldig gemacht hat, kann die Pilgerreise auf Knien zurücklegen – ob das in der Realität wirklich oft stattfindet, sei dahingestellt.

Wer kann so viel Fiesta Mexicana schon widerstehen? Planen Sie Ihre Reise und feiern Sie mit! 

Mexikanische Feste und mehr

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