Der Coronavirus:

Das müssen Sie für Ihre Reise wissen 

Reisen in Zeiten des Coronavirus: Wichtige Fragen & Antworten

Der Coronavirus beschäftigt die Welt. Die Sicherheit unserer Kunden steht an höchster Stelle! Mit unseren lokalen Experten sind wir in engem Kontakt und erfahren Neuerungen aus erster Hand. 

Derzeit breitet sich der Virus leider noch weiter aus. Zum jetzigen Zeitpunkt kann niemand voraussagen, wie sich die Situation weiter entwickeln wird und was das für das Reisen in Zukunft bedeutet. Die wichtigsten Fragen und Antworten haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Corona hat die Welt momentan im Griff – was leider auch Auswirkungen auf Ihre Reise hat. Neben zahlreichen Grenzschließungen weltweit hat das Auswärtige Amt hat eine offizielle globale Reisewarnung bis Ende April ausgesprochen, etwas was es noch nie gab und worauf weder Sie noch wir uns wirklich vorbereiten konnten.

Dennoch möchten wir Ihnen auch in dieser außergewöhnlichen Situation natürlich helfen, Ihre Reiseträume weiter verwirklichen zu können, indem Sie Ihre Reise gebührenfrei verschieben können. Dabei ist das Ziel, Ihnen so viel Flexibilität und Sicherheit wie möglich bieten.

Alle Abreisen im März und April müssen verschoben werden. Wir kontaktieren alle betroffenen Reisenden, um gemeinsam eine Lösung zu finden. Soweit wie auch nur möglich, versuchen wir die Reise zu verschieben bzw. als direktes Guthaben auszustellen, um auch den Menschen vor Ort eine Existenz zu sichern. Den Wunsch zur Stornierungen nehmen wir natürlich zur Kenntnis und handeln diese ab, so schnell wir können. Wir bitten dabei aber um Verständnis, dass die in dieser Situation etwas länger dauern kann.

Auch wenn die Lage gerade sehr angespannt ist, wird das kein Dauerzustand bleiben und wir sind optimistisch, dass Reisen im Laufe des Jahres wieder möglich sein werden. Wann genau das sein wird, können wir leider nicht voraussagen. Sollten Sie erst nach Mai abreisen, legen wir Ihnen daher ans Herz, Ihre Möglichkeiten schon einmal grundsätzlich abzuklären, um eine Verschiebung möglich zu machen.

Selbstverständlich erheben wir keinerlei administrative Gebühren für die Umbuchung. Jegliche Kosten richten sich 1:1 nach lokalen Gegebenheiten und Verfügbarkeiten. Das bedeutet, dass nur Mehrkosten bei einer Umbuchung auf Sie zukommen für Leistungen, die nicht kostenlos stornierbar sind (wie zum Beispiel Inlandsflüge) oder weil Sie in einer anderen Saison reisen und die Hotelkosten steigen. Was die konkrete Umbuchung betrifft, so besprechen Sie die Details für Ihr individuelles Reiseangebot bitte direkt mit Ihrem lokalen Experten.

Wie flexibel sich die Bedingungen für Sie gestalten lassen, hängt von den in Ihrem Reiseplan enthaltenen Leistungen ab. Wir haben und werden uns weiterhin ins Zeug legen, um mit lokalen Leistungsträgern wie Hotels und Transportunternehmen besonderen Bedingungen zu vereinbaren.

Fragen und Antworten für Ihre Reiseplanung

Geplante Abreise bis zum 30.04.2020

Aufgrund der aktuellen weltweiten Entwicklungen haben wir uns entschieden, alle Reisen bis Ende April auszusetzen. Wenn Sie eine Reise in diesem Zeitraum gebucht haben, setzen wir uns schnellstmöglich mit Ihnen in Kontakt. Gleichzeitig beobachten wir selbstverständlich die weltweite Lage und sobald sich etwas ändert, werden wir die Situation neu bewerten und uns ebenfalls bei Ihnen melden.

Geplante Abreise vom 01.05. bis 31.05.2020

Wenn Sie eine Reise für den Monat Mai gebucht haben, können Sie diese bei uns ohne Gebühren umbuchen. Auch hierfür werden wir uns mit Ihnen schnellstmöglich in Verbindung setzen. Wählen Sie einfach ein anderes Reisedatum oder einen groben Zeitraum, in dem Ihre Reise stattfinden kann, bestätigen Sie uns die Umbuchung und besprechen Sie die konkreten Änderungen dann mit Ihrem Experten. Je nach Land können Sie Ihre Reise auch erstmal auf unbestimmte Zeit verschieben und später erst den genauen Zeitpunkt festlegen.

Geplante Abreise ab 01.06.2020

Momentan ist die Lage ungewiss und keiner weiß, wann Reisen wieder uneingeschränkt möglich sein wird. Wenn Sie Ihre gebuchte Reise verschieben, sind Sie auf der sicheren Seite. Gleichzeitig gilt: Je später im Jahr Sie reisen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Reise wie geplant stattfinden kann. Reisen Sie zum Beispiel erst im Herbst, können Sie vorerst beobachten, wie die Lage sich in den nächsten Wochen und Monaten entwickelt. Eine offizielle Reisewarnung gibt es momentan nur bis zum 30.04., sodass für Sie die normalen Stornierungsbedingungen gelten würden.

Kann ich trotz allem reisen?

Nach aktuellsten Meldungen hat das Auswärtige Amt eine offizielle globale Reisewarnung ausgesprochen. Wir empfehlen Ihnen daher, Ihre Reise umzubuchen. Grundsätzlich – wenn Sie zum Beispiel erst Ende des Jahres reisen – sollten Sie die Entwicklungen für Ihr Reiseland im Auge behalten, was sich aber vor jeder Fernreise empfiehlt. Deutschland selbst hat die Grenzen zu fünf Nachbarländern vorläufig für Reisen ohne triftigen Grund zugemacht und kontrolliert verstärkt. 

Was passiert, wenn ich meine Reise nicht antreten kann oder möchte?

Nachdem das Auswärtige Amt eine offizielle Reisewarnung ausgesprochen hat, ist die Situation nochmal neu. Was das genau rechtlich für Ihre Reise heißt, werden wir schnellstmöglich klären und Sie informieren. Unser Team arbeitet gemeinsam mit unseren Partnern engagiert daran, eine Lösung für Sie und Ihre Reiseträume zu finden. Um Ihnen größtmögliche Flexibilität zu bieten, verhandeln wir mit allen unseren Leistungsträgern.  Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Geduld.

Wir empfehlen Ihnen auch, ihren Versicherungsanbieter zu kontaktieren und sich über die Versicherungsbedingungen zu erkundigen. Sollten Sie eine Versicherung haben, die Fälle wie Corona abdeckt, geben Sie uns bitte Bescheid und wir empfehlen diese an andere Reisende weiter.

Wann kommt es zu einer Reisewarnung oder einem Einreisestopp?

Wann es zu einer Reisewarnung für ein Land oder zu einem Einreisestopp kommt oder wie lange diese anhält, lässt sich nicht voraussagen. Grundlage für eine solche Maßnahme ist die Entscheidung des deutschen Außenministeriums, des Krisenstabs bzw. der Regierung des jeweiligen Landes. Momentan häufen sich die temporären Schließungen von Grenzen und das Auswärtige Amt hat eine offizielle globale Reisewarnung ausgesprochen, vorerst aber nur bis Ende April. 

Wen kann ich bei Fragen zu meiner Reise kontaktieren?

Wir beobachten die Situation kontinuierlich und stehen in engem Austausch mit unseren lokalen Partnern in den Reiseländern. Sobald es eine Veränderung der Situation gibt, die Ihre Reise betrifft, werden wir Sie sofort informieren. Falls Sie Fragen zur Sicherheit oder Gesundheit haben, die die Situation in Ihrem Reiseland betrifft, kontaktieren Sie am besten Ihren lokalen Experten. Sollten darüber hinaus noch Fragen zu Buchungsbedingungen oder andere allgemeine Fragen bestehen, erreichen Sie unser Team unter: Info@fairaway.de

Wo finde ich aktuelle Informationen?

Es gibt gerade viele Berichterstatter und Medien, die über den Corona-Virus aufklären. Wenn Sie sich informieren wollen, ist es wichtig, auf seriöse Quellen zurückzugreifen. Wir empfehlen Ihnen dafür die Informationen vom Robert-Koch-Institut und des Auswärtigen Amtes.

Was kann ich selber tun?

Ruhe bewahren! 🙂

In den letzten Tagen liest man immer wieder von Hamsterkäufen – in vielen Supermärkten bleiben Regale für ein paar Stunden leer, z. B. Pasta und Klopapier werden immer wieder knapp, aber wirkliche Versorgungsengpässe gibt es noch lange nicht. Dramatischer ist, dass aus Krankenhäusern Desinfektionsmittel und Atemschutzmasken gestohlen wurden, die für Patienten aller Art dort dringend gebraucht werden. Diese Beispiele zeigen deutlich: Panik hilft keinem weiter!

Das können Sie selbst beitragen, um das medizinische Risiko gering zu halten und andere zu unterstützen:

  • Wägen Sie für sich und besonders bei Bedenken wegen Alter oder Vorerkrankung mit ärztlicher Beratung realistisch ab, ob Sie sich in freiwillige Quarantäne begeben wollen – im Zweifel lieber auf Nummer sicher gehen, wenn Sie Symptome haben. Zu Hause ist es auch schön! 🙂
  • Halten Sie sich, auch wenn Sie keine Symptome haben, vorsichtshalber von gefährdeten Menschen fern (auch wenn es wehtut und Sie einen 90. Geburtstag deswegen verpassen – andere zu schützen geht vor).
  • Waschen Sie sich immer gut die Hände mit Seife. Desinfektionsmittel hingegen sind weder hilfreicher noch in großen Mengen zu empfehlen, da sie zur Bildung multiresistenter Keime beitragen. Und fassen Sie sich möglichst nicht ins Gesicht.
  • Wenn Sie einkaufen, versorgen Sie sich mit der haushaltsüblichen Menge an Lebensmitteln, Klopapier und Co. – die Versorgung an sich ist nicht gefährdet, es gibt keinen Engpass, nur müssen sich die Lieferketten in dieser Ausnahmesituation auf die gesteigerte Nachfrage einstellen.
  • Sie haben Freunde oder Familie in Quarantäne und sind selber gesund? Dann bringen Sie Ihnen doch was vom Einkaufen oder aus ihrem Lieblingsrestaurant mit. Einfach vor die Tür stellen – und einem kleinen Plausch am Fenster oder Balkon steht auch nichts im Wege und versüßt allen Isolierten den Tag.

Wir befinden uns gerade in einer Ausnahmesituation. Umso wichtiger ist es, zusammenzuhalten und das Beste draus zu machen. Nutzen Sie die Zeit für ausgiebige Telefonate, machen Sie es sich zu Hause gemütlich, probieren Sie etwas Neues aus, kochen Sie leckeres Essen, lesen Sie das Buch, das im Alltag immer zu kurz kommt, dekorieren Sie Ihre Wohnung neu, lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf, lernen Sie eine Sprache – auch wenn im Außen gerade vieles eingeschränkt ist: Versuchen Sie, die Entschleunigung und die gewonnene Zeit zu genießen.

Allgemeine Infos rund um Corona und die Krankheit

Was ist der Coronavirus?

Coronaviren sind kein neues Phänomen, sondern wurden in der Vergangenheit vor allem bei Tieren festgestellt, waren aber auch schon bei Menschen für normale Erkältungskrankheiten ausschlaggebend. Der Coronavirus, der in diesen Tagen für Furore sorgt, ist eine neuartige Ausprägung, der nicht nur über Tiere sondern auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Diese neue Ausprägung kann – muss aber nicht – schwere Atemwegserkrankungen auslösen.

Woher ist der Coronavirus?

Ausgebrochen ist der neue Coronavirus bereits Ende 2019 in China in der chinesischen Millionenstadt Wuhan. Seitdem hat er sich seinen Weg in nahezu alle Regionen Chinas gebahnt, Wuhan wurde mittlerweile unter Quarantäne gestellt. Gleichzeitig hat sich der Coronavirus bereits durch Reisende recht schnell in andere Länder ausgebreitet – gerade die Jahreszeit begünstigt das natürlich. In Europa gibt es in Italien besonders viele Infizierte. In Südamerika und Afrika gibt es bisher nur sehr wenige Erkrankungen.

Coronavirus in Asien

Wer ist gefährdet und wie könnte ich mich anstecken?

Der Coronavirus wird wahrscheinlich über Schmier- und Tröpfchen-Infektion übertragen – das kann zum Beispiel ein Nieser oder Husten in der U-Bahn oder am Flughafen – wo viele Reisende zusammenkommen – sein, den Sie einatmen. Bisher geht man aber davon aus, dass er weniger ansteckend ist als zum Beispiel die Grippe oder Masern und nicht über kontaminierte Gegenstände übertragbar ist. Die Inkubationszeit kann bis zu zwei Wochen betragen, sodass auch Menschen ohne Symptome den Virus ohne es zu merken in sich tragen und weitergeben können.

Coronavirus: Wenn viele Menschen aufeinandertreffen, steigt die Ansteckungsgefahr

Der Krankheitsverlauf ist unterschiedlich: Infizierte können von einer leichten Erkältung bis hin zu schweren Lungenentzündungen viele Symptome zeigen. Wie bedrohlich der Coronavirus ist, lässt sich schwer sagen: In China sind bis jetzt ca. 3000 Menschen gestorben, dabei handelte es sich aber fast ausschließlich um alte Menschen mit teilweise schweren Vorerkrankungen. Zum Vergleich: In Deutschland sterben jedes Jahr bis zu 20.000 Menschen an der Grippe. Außerhalb Chinas gibt es vergleichsweise viel weniger Todesfälle.

Was tun bei Symptomen?

Mittlerweile taucht auch verstärkt die Frage auf, was man eigentlich tun soll, wenn man mögliche Symptome bemerkt, in Risikogebieten war oder Kontakt mit Risikopersonen hatte. Ärzte appellieren: Bitte nicht gleich in die Praxis oder ins Krankenhaus laufen, sondern zu Hause bleiben, erst einmal beim Gesundheitsamt anrufen und mit dem Arzt darüber sprechen, Hinweise auf eventuelle Reisen oder Kontakte geben und das weitere Vorgehen besprechen. Sonst kann es passieren – sollten Sie wirklich positiv sein – dass Sie eine ganze Notaufnahme oder Praxis lahmlegen und wichtige medizinische Ressourcen ausfallen.

Was wird gegen den Coronavirus getan?

Derzeit wird an den verschiedensten Ecken und Enden gegen den Virus vorgegangen. Hier eine kleine Auswahl der Maßnahmen:

  • Am radikalsten musste China reagieren, hier wurde die Stadt Wuhan unter Quarantäne gestellt. Das Auswärtige Amt hat eine Teilreisewarnung für die Region Hubei ausgesprochen und empfiehlt, auch weitere Reisen nach China wenn möglich zu verschieben. Nicht erkrankten Deutschen, die sich vor Ort befinden, wird derzeit eine Ausreisemöglichkeit organisiert. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass China grundsätzlich sehr gut in der Lage ist, solche Fälle einzudämmen.
  • An vielen Flughäfen werden Einreisende aus Asien mittlerweile kontrolliert. Neu ist, dass die Lufthansa alle Flüge nach und aus China gestrichen hat, genauso wie zuvor bereits British Airways und andere Fluggesellschaften.
  • Weltweit arbeiten Forscher an Impfstoffen gegen den Coronavirus
  • In Thailand werden ganze Flugzeuge desinfiziert
  • Rückkehrer nach Deutschland aus der betroffenen Region werden für die Inkubationszeit von zwei Wochen zentral untergebracht, bis eine Ansteckung ausgeschlossen werden kann. Grundsätzlich sind die Kliniken sehr gut auf die Behandlung vorbereitet und in der Lage, eine Erkrankung sofort zu erkennen und zu behandeln.
  • Große Hotels mit Verdachtsfällen werden unter Quarantäne gestellt, bis diese ausgeräumt werden können.

Sie sehen also: Der Virus wird weltweit nicht auf die leichte Schulter genommen, im Gegenteil. An allen Ecken und Enden wird daran gearbeitet, den Virus zu stoppen – Panik ist dabei kontraproduktiv.

Die Auswirkungen für den Tourismus

Neben den offensichtlichen, gesundheitlichen Auswirkungen hat der Coronavirus auch Folgen für den Tourismus in den betroffenen Ländern. Menschen zum Beispiel in Thailand, Myanmar, Laos, Vietnam oder Kambodscha, die ihre Haupteinkünfte über den Tourismus beziehen, können durch ausbleibende Gäste in echte finanzielle Schwierigkeiten geraten. Auch das spricht dafür, nicht prophylaktisch Reisen nach Asien abzusagen, sondern sich gründlich zu informieren, Ratschläge von Experten einzuholen, darauf basiert eine persönliche Entscheidung zu treffen und Ihre Reise gegebenenfalls umzubuchen. Wir wünschen Ihnen das Beste für Ihre Gesundheit und eine schöne Reise!

Was ist, wenn ich für später im Jahr eine Reise gebucht habe?

Für Reisen von Mai bis Juli gilt: Die Lage ändert sich täglich und keiner kann derzeit vorhersagen, wie sie sich in den kommenden Tagen und Wochen entwickelt. Wir informieren Sie, sobald wir können, was Ihre gebuchte Reise angeht. 

Wo soll die nächste Reise hingehen?

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