Der Coronavirus:

Das müssen Sie für Ihre Reise wissen 

Reisen in Zeiten des Coronavirus: Wichtige Fragen & Antworten

Der Coronavirus beschäftigt die Welt. Die Sicherheit unserer Kunden steht an höchster Stelle! Mit unseren lokalen Experten sind wir in engem Kontakt und erfahren Neuerungen aus 1. Hand. 

Die Welt hat viele Wochen die Füße stillgehalten. In einigen Ländern sogar so erfolgreich, dass über wiedergewonnene Freizügigkeit in einer neuen Normalität begonnen wurde. Langsam öffnen sich die Grenzen wieder und die Reiseländer bereiten sich auf die Wiederaufnahme des Tourismus vor. Während bisher eher Träumen angesagt war, können wir jetzt langsam wieder optimistisch anfangen, Reisen zu planen. 

Corona hat die Welt momentan noch im Griff – was leider auch Auswirkungen auf Ihre Reise hat. Während die Reisewarnung für Europa ab dem 15. Juni ausgesetzt und durch länderspezifische Reisehinweise ersetzt wird, wurde die globale Reisewarnung bis einschließlich 30. September 2020 verlängert. Danach, also ab dem 1. Oktober, wird die pauschale Reisewarnung ausgesetzt und es wird individuelle Lagebewertungen für rund 160 Länder außerhalb der EU und des Schengen-Raums geben. Dabei werden Faktoren wie die Pandemieentwicklung, die Stabilität des Gesundheitssystems, die Sicherheitsvorkehrungen im Tourismus etc. laufend geprüft. Es wird sich hier also nach und nach etwas tut. In einigen Ländern ist bereits jetzt eine neue Normalität eingekehrt. Vietnam zum Beispiel hat den Coronavirus sehr gut in den Griff bekommen, hier blüht der Inlands-Tourismus schon wieder auf.

Die Verlängerung der Reisewarnung dient Ihrer Sicherheit. Natürlich werden wir daher weiterhin die Lage ernst nehmen, aber gleichzeitig können Sie jetzt langsam wieder damit beginnen, kommende Reisen für den Zeitraum nach September zu planen. Um Ihnen noch mehr Möglichkeiten zu bieten, arbeiten wir gerade mit Hochdruck daran, nachhaltige Reisen auch in Deutschland und Europa für Sie buchbar zu machen. 

Planen Sie jetzt Ihre Reise für 2021 mit uns – hier erfahren Sie Ihre Vorteile.

Fragen und Antworten für Ihre Reiseplanung

Kann ich eine Reise planen und buchen?

Absolut! Reisen wird in absehbarer Zeit wieder möglich sein. Tatsächlich profitieren Neubucher aktuell von flexibleren Buchungsbedingungen, da lokale Leistungsträger ja sehr daran interessiert sind, das Geschäft bald wieder anzukurbeln. Welche Bedingungen für Ihre Reise gelten würden, erfahren Sie direkt von Ihrem lokalen Experten und diese werden auch in Ihrem Reiseangebot festgehalten. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und planen Sie Ihre Reise.

Geplante Abreise innerhalb der nächsten drei Wochen

Zur Zeit gibt es viele Unsicherheiten, welche Länder weiterhin als Risikogebiete eingestuft werden, wenn die pauschale Reisewarnung ausgesetzt wird. Deswegen gehen wir hier schrittweise vor und kontaktieren alle betroffenen Reisenden, um gemeinsam eine Lösung zu finden. Soweit wie auch nur möglich, werden wir die Reise verschieben bzw. als direktes Guthaben auszustellen, um auch den Menschen vor Ort eine Existenz zu sichern. Den Wunsch zur Stornierungen nehmen wir natürlich zur Kenntnis und handeln diese ab, so schnell wir können. Wir bitten dabei aber um Verständnis, dass die in dieser Situation etwas länger dauern kann.

Reisen mit Abreisedatum innerhalb von 3 Wochen müssen wir absagen, wenn weiterhin keine Möglichkeit besteht, die Reise wie geplant durchzuführen. Wie Sie bei der Reiseplanung mitbekommen haben, ist Ihre Reise alles andere als pauschal. Mit jedem Hotel und Dienstleister vor Ort wurden Preise verhandelt, deren Bedingungen auch wir unterliegen und mit denen wir nun nachverhandeln müssen, was eine Umbuchung oder Stornierung angeht.

Wir legen Ihnen daher ans Herz, schon einmal grundsätzlich abzuklären, wie eine Verschiebung möglich gemacht werden kann. Selbstverständlich erheben wir keinerlei administrative Gebühren für die Umbuchung. Jegliche Kosten richten sich 1:1 nach lokalen Gegebenheiten und Verfügbarkeiten. Das bedeutet, dass nur Mehrkosten bei einer Umbuchung auf Sie zukommen für Leistungen, die Sie zusätzlich buchen oder die in einer höherpreisigen Saison liegen. Was die konkrete Umbuchung betrifft, so besprechen Sie die Details für Ihr individuelles Reiseangebot bitte direkt mit Ihrem lokalen Experten. 

Geplante Abreise in den nächsten sechs Wochen

Wir hoffen, dass ab Oktober und in den kommenden Monaten wieder mehr Länder offiziell Touristen empfangen können. Das kann momentan natürlich keiner voraussagen – wir sind hierzu im engen Austausch mit unseren Experten in den Ländern und in Hinblick auf die offiziellen Entscheidungen immer auf dem neusten Stand. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie Ihre Reise bei uns ohne Gebühren umbuchen. Auch hierfür werden wir uns mit Ihnen schnellstmöglich in Verbindung setzen. Wählen Sie einfach ein anderes Reisedatum oder einen groben Zeitraum, in dem Ihre Reise stattfinden kann, bestätigen Sie uns die Umbuchung und besprechen Sie die konkreten Änderungen dann mit Ihrem Experten. Je nach Land können Sie Ihre Reise auch erstmal auf unbestimmte Zeit verschieben und später erst den genauen Zeitpunkt festlegen.

Geplante Abreise in mehr als sechs Wochen

Wie schnell Lockerungen auch für Reisen gemacht werden können, hängt vom Fortschritt zur Eindämmung des Virus ab. Das muss in den kommenden Tagen und Wochen genau beobachtet werden. Wenn Sie Ihre gebuchte Reise verschieben, sind Sie auf der sicheren Seite. Gleichzeitig gilt: Je später im Jahr Sie reisen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Reise wie geplant stattfinden kann. Reisen Sie zum Beispiel erst im Herbst oder Winter, können Sie vorerst beobachten, wie die Lage sich in den nächsten Wochen und Monaten entwickelt.  Bei einer Stornierung zu weit im Voraus zeigen sich einige Leistungsträger wie Fluglinien wenig kulant, sodass als Grundlage die normalen Stornierungsbedingungen gelten würden.

Kann ich trotz allem reisen?

Wir beobachten die Lage in jedem Land genau und sind in regelmäßigem Kontakt mit unseren lokalen Experten. Reisen sind nur möglich, sofern die Ein- und Ausreise möglich ist sowie die Sicherheit vor Ort gewährleistet ist. Wir halten Reisende auf dem Laufenden, was ihre gebuchte Reise angeht.

Was passiert, wenn ich meine Reise nicht antreten kann oder möchte?

Unser Team arbeitet gemeinsam mit unseren Partnern engagiert daran, eine Lösung für Sie und Ihre Reiseträume zu finden. Um Ihnen größtmögliche Flexibilität zu bieten, verhandeln wir mit allen unseren Leistungsträgern, von denen auch unsere Möglichkeiten abhängig sind. Sollte keine Reisemöglichkeit bestehen, wird die Reise abgesagt bzw. umgebucht. Sollten Sie trotz Reisemöglichkeit nicht reisen wollen, gelten die Bedingungen unserer AGBs als Grundlage und wir prüfen im Einzelfall, welche Kosten entstehen. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Geduld.

Wir empfehlen Ihnen auch, ihren Versicherungsanbieter zu kontaktieren und sich über die Versicherungsbedingungen zu erkundigen. Sollten Sie eine Versicherung haben, die Fälle wie Corona abdeckt, geben Sie uns bitte Bescheid und wir empfehlen diese an andere Reisende weiter.

Wen kann ich bei Fragen zu meiner Reise kontaktieren?

Wir beobachten die Situation kontinuierlich und stehen in engem Austausch mit unseren lokalen Partnern in den Reiseländern. Sobald es eine Veränderung der Situation gibt, die Ihre Reise betrifft, werden wir Sie sofort informieren. Falls Sie Fragen zur Sicherheit oder Gesundheit haben, die die Situation in Ihrem Reiseland betrifft, kontaktieren Sie am besten Ihren lokalen Experten. Sollten darüber hinaus noch Fragen zu Buchungsbedingungen oder andere allgemeine Fragen bestehen, erreichen Sie unser Team unter: Info@fairaway.de

Wo finde ich aktuelle Informationen?

Es gibt gerade viele Berichterstatter und Medien, die über den Corona-Virus aufklären. Wenn Sie sich informieren wollen, ist es wichtig, auf seriöse Quellen zurückzugreifen. Wir empfehlen Ihnen dafür die Informationen vom Robert-Koch-Institut und des Auswärtigen Amtes.

Was kann ich selber tun?

Ruhe bewahren! 🙂

Das können Sie selbst beitragen, um das medizinische Risiko gering zu halten und andere zu unterstützen:

  • Wägen Sie für sich und besonders bei Bedenken wegen Alter oder Vorerkrankung mit ärztlicher Beratung realistisch ab, ob Sie sich in freiwillige Quarantäne begeben wollen – im Zweifel lieber auf Nummer sicher gehen, wenn Sie Symptome haben. Zu Hause ist es auch schön! 🙂
  • Halten Sie sich, auch wenn Sie keine Symptome haben, vorsichtshalber von gefährdeten Menschen fern (auch wenn es wehtut und Sie einen 90. Geburtstag deswegen verpassen – andere zu schützen geht vor).
  • Waschen Sie sich immer gut die Hände mit Seife. Desinfektionsmittel hingegen sind weder hilfreicher noch in großen Mengen zu empfehlen, da sie zur Bildung multiresistenter Keime beitragen. Und fassen Sie sich möglichst nicht ins Gesicht.
  • Tragen Sie in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Läden eine Gesichtsmaske
  • Sie haben Freunde oder Familie in Quarantäne und sind selber gesund? Dann bringen Sie Ihnen doch was vom Einkaufen oder aus ihrem Lieblingsrestaurant mit. Einfach vor die Tür stellen – und einem kleinen Plausch am Fenster oder Balkon steht auch nichts im Wege und versüßt allen Isolierten den Tag.

Wir befinden uns gerade in einer Ausnahmesituation. Umso wichtiger ist es, zusammenzuhalten und das Beste draus zu machen. Nutzen Sie die Zeit für ausgiebige Telefonate, machen Sie es sich zu Hause gemütlich, probieren Sie etwas Neues aus, kochen Sie leckeres Essen, lesen Sie das Buch, das im Alltag immer zu kurz kommt, dekorieren Sie Ihre Wohnung neu, lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf, lernen Sie eine Sprache – auch wenn im Außen gerade vieles eingeschränkt ist: Versuchen Sie, die Entschleunigung und die gewonnene Zeit zu genießen.

Allgemeine Infos rund um Corona und die Krankheit

Was ist der Coronavirus?

Coronaviren sind kein neues Phänomen, sondern wurden in der Vergangenheit vor allem bei Tieren festgestellt, waren aber auch schon bei Menschen für normale Erkältungskrankheiten ausschlaggebend. Der Coronavirus, der in diesen Tagen für Furore sorgt, ist eine neuartige Ausprägung, der nicht nur über Tiere sondern auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Diese neue Ausprägung kann – muss aber nicht – schwere Atemwegserkrankungen auslösen.

Woher ist der Coronavirus?

Ausgebrochen ist der neue Coronavirus bereits Ende 2019 in China in der chinesischen Millionenstadt Wuhan. Seitdem hat er sich seinen Weg in nahezu alle Regionen Chinas gebahnt, Wuhan wurde mittlerweile unter Quarantäne gestellt. Gleichzeitig hat sich der Coronavirus bereits durch Reisende recht schnell in andere Länder ausgebreitet – gerade die Jahreszeit begünstigt das natürlich. In Europa gibt es in Italien besonders viele Infizierte. In Südamerika und Afrika gibt es bisher nur sehr wenige Erkrankungen.

Coronavirus in Asien

Wer ist gefährdet und wie könnte ich mich anstecken?

Der Coronavirus wird wahrscheinlich über Schmier- und Tröpfchen-Infektion übertragen – das kann zum Beispiel ein Nieser oder Husten in der U-Bahn oder am Flughafen – wo viele Reisende zusammenkommen – sein, den Sie einatmen. Bisher geht man aber davon aus, dass er weniger ansteckend ist als zum Beispiel die Grippe oder Masern und nicht über kontaminierte Gegenstände übertragbar ist. Die Inkubationszeit kann bis zu zwei Wochen betragen, sodass auch Menschen ohne Symptome den Virus ohne es zu merken in sich tragen und weitergeben können.

Coronavirus: Wenn viele Menschen aufeinandertreffen, steigt die Ansteckungsgefahr

Der Krankheitsverlauf ist unterschiedlich: Infizierte können von einer leichten Erkältung bis hin zu schweren Lungenentzündungen viele Symptome zeigen. Wie bedrohlich der Coronavirus ist, lässt sich schwer sagen: In China sind bis jetzt ca. 3000 Menschen gestorben, dabei handelte es sich aber fast ausschließlich um alte Menschen mit teilweise schweren Vorerkrankungen. Zum Vergleich: In Deutschland sterben jedes Jahr bis zu 20.000 Menschen an der Grippe. Außerhalb Chinas gibt es vergleichsweise viel weniger Todesfälle.

Was tun bei Symptomen?

Mittlerweile taucht auch verstärkt die Frage auf, was man eigentlich tun soll, wenn man mögliche Symptome bemerkt, in Risikogebieten war oder Kontakt mit Risikopersonen hatte. Ärzte appellieren: Bitte nicht gleich in die Praxis oder ins Krankenhaus laufen, sondern zu Hause bleiben, erst einmal beim Gesundheitsamt anrufen und mit dem Arzt darüber sprechen, Hinweise auf eventuelle Reisen oder Kontakte geben und das weitere Vorgehen besprechen. Sonst kann es passieren – sollten Sie wirklich positiv sein – dass Sie eine ganze Notaufnahme oder Praxis lahmlegen und wichtige medizinische Ressourcen ausfallen.

Was wird gegen den Coronavirus getan?

Derzeit wird an den verschiedensten Ecken und Enden gegen den Virus vorgegangen. Hier eine kleine Auswahl der Maßnahmen:

  • Am radikalsten musste China reagieren, hier wurde die Stadt Wuhan unter Quarantäne gestellt. Das Auswärtige Amt hat eine Teilreisewarnung für die Region Hubei ausgesprochen und empfiehlt, auch weitere Reisen nach China wenn möglich zu verschieben. Nicht erkrankten Deutschen, die sich vor Ort befinden, wird derzeit eine Ausreisemöglichkeit organisiert. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass China grundsätzlich sehr gut in der Lage ist, solche Fälle einzudämmen.
  • An vielen Flughäfen werden Einreisende aus Asien mittlerweile kontrolliert. Neu ist, dass die Lufthansa alle Flüge nach und aus China gestrichen hat, genauso wie zuvor bereits British Airways und andere Fluggesellschaften.
  • Weltweit arbeiten Forscher an Impfstoffen gegen den Coronavirus
  • In Thailand werden ganze Flugzeuge desinfiziert
  • Rückkehrer nach Deutschland aus der betroffenen Region werden für die Inkubationszeit von zwei Wochen zentral untergebracht, bis eine Ansteckung ausgeschlossen werden kann. Grundsätzlich sind die Kliniken sehr gut auf die Behandlung vorbereitet und in der Lage, eine Erkrankung sofort zu erkennen und zu behandeln.
  • Große Hotels mit Verdachtsfällen werden unter Quarantäne gestellt, bis diese ausgeräumt werden können.

Sie sehen also: Der Virus wird weltweit nicht auf die leichte Schulter genommen, im Gegenteil. An allen Ecken und Enden wird daran gearbeitet, den Virus zu stoppen – Panik ist dabei kontraproduktiv.

Die Auswirkungen für den Tourismus

Neben den offensichtlichen, gesundheitlichen Auswirkungen hat der Coronavirus auch Folgen für den Tourismus in den betroffenen Ländern. Menschen zum Beispiel in Thailand, Myanmar, Laos, Vietnam oder Kambodscha, die ihre Haupteinkünfte über den Tourismus beziehen, können durch ausbleibende Gäste in echte finanzielle Schwierigkeiten geraten. Auch das spricht dafür, nicht prophylaktisch Reisen nach Asien abzusagen, sondern sich gründlich zu informieren, Ratschläge von Experten einzuholen, darauf basiert eine persönliche Entscheidung zu treffen und Ihre Reise gegebenenfalls umzubuchen. Wir wünschen Ihnen das Beste für Ihre Gesundheit und eine schöne Reise!

Wo soll die nächste Reise hingehen?

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