„das große Ziel der Bildung ist nicht wissen, Sondern handeln.“

-Herbert Spencer-

Person hält kleine Weltkugel in der Hand

Generation Nachhaltigkeit: durch Bildung zur nachhaltigen Entwicklung?

Nachhaltige Entwicklung betrifft alle – ob auf nationaler oder internationaler Ebene, ob alt oder jung. Uganda kämpft gegen die Plastikflut und Marokko gegen Berge von Müll und verschmutzte Strände. In Brasilien sind besonders indigene Völker von den Rodungen des Amazonas betroffen, denn sie verlieren Wohnraum und mit ihm Teil ihrer Kultur. Wie aber kann dort eine langfristige Veränderung zum Schutz der dort lebenden Menschen und der Umwelt eintreten?

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Investition in die Zukunft

Bildung ist nicht der schnellste Weg zum Erfolg, aber eine Investition in die Zukunft und ein Weg, wie wirklich langfristig Denkmuster verändert werden können. Besonders für jene, die die Auswirkungen der Klimakrise bereits jetzt täglich spüren, ist es wichtig, an zukünftigen Entscheidungsprozessen teilhaben zu können. Wir stellen Ihnen drei Organisationen vor, die es sich zum Ziel gesetzt haben, Menschen durch interaktive Bildungsprojekte weltweit über die Zukunft der Umwelt aufzuklären und zum nachhaltigen Mitdenken sowie Mithandeln zu animieren.

Sanduhr

Uganda: Kreative Köpfe für nachhaltige Entwicklung

So Bei der Organisation CECOD, Conservation Efforts for Community Development, in Uganda dreht sich alles um aktionsbasiertes Lernen von Kindern. Ziele der landesweiten Kampagnen sind ein umweltbewusstes Handeln zu etablieren und die Jüngsten dieser Welt in die Lösungsfindung für aktuelle Herausforderungen zu integrieren. Neben der Weiterbildung von Lehrkräften zum integrativen und umweltbewussten Unterrichten liegt der Organisation besonders der Kampf gegen Armut und unzureichende Bildungssysteme am Herzen.

Mit der „Litter Less“ Kampagne in über 30 Schulen in Uganda soll ein nachhaltiges Verständnis für Müll(-vermeidung) entstehen. Hierfür werden neben theoretischem Bildungsmaterial für den Unterricht und Pläne für praktische Projekte auch zwei unterschiedliche Mülltonnen in den Schulen verteilt, mithilfe derer die Kinder auf Mülltrennung und Recycling aufmerksam gemacht werden. An dem Projekt „Eco Schools“ können Schulen in Uganda teilnehmen, die anwendbare und kreative Ideen zum Thema nachhaltige Entwicklung haben. Bereits realisierte Bildungsprojekte von Schülern sind beispielsweise das Anbauen kleiner Schulgärten zur Selbstversorgung, das Entwerfen eines energiesparenden tragbaren Ofens und spezielle Tanks zur Filterung von Regenwasser.

Fairaway unterstützt in Uganda außerdem die Organisation Kibale Associaton for Rural and Environmental Development, welche sich dafür einsetzt, die lokale Umwelt zu schützen und gleichzeitig in die Gesundheit, Bildung und die Wirtschaft investiert. Vor Ort besuchen Sie mit einem lokalen Guide den Kibale-Wald und lernen so nicht nur die außergewöhnliche Natur Ugandas kennen, sondern leisten einen aktiven Beitrag zur Erhaltung des Reservats.

Schulkinder in Uganda

Marokko: Grüne Strände, Inklusion und Nachhaltigkeit

Die in Marokko ansässige Organisation BAHRI hat sich aus dem Wunsch heraus gegründet, die Strände von Casablanca wieder sauberer zu machen. BAHRI bietet nicht nur landesweite Müllsammelaktionen an, sondern ist auch um die Aufklärung und Sensibilisierung zukünftiger Generationen bemüht. So werden Freizeiten für Kinder angeboten, die mithilfe von Workshops und Projekten ihr Wissen zum Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit vertiefen können. Das Projekt „Caravan Cop 22“ bietet Kindern und Erwachsenen die Möglichkeit, sieben verschiedene Städte Marokkos zu sanieren und gestalten. Gemeinsam säubern sie verlassene Stadtteile, bemalen Wälder und pflanzen Bäume. Die Organisation setzt sich besonders für die Inklusion von Kindern mit Behinderung und Kindern in prekären Lebensverhältnissen ein. Unter dem Motto „Mein grüner Strand“ finden regelmäßig Yoga Kurse, Surfwettbewerbe und Workshops zu Recycling und Biodiversität statt, die spielerisch auf den Schutz der Umwelt aufmerksam machen sollen.

Auch Fairaway leistet einen Beitrag zur Unterstützung der lokalen Bevölkerung des Landes. Besuchen Sie mit uns die Wüsten- und Dünenlandschaften Marokkos und erhalten Sie Einblicke in das Leben der Menschen vor Ort. Mit Ihrem Besuch in einem Nomadencamp können Sie die Einwohner aktiv unterstützen und erhalten authentische Einblicke in deren Lebensstil.

Bemalte Vase in Marokko

Brasilien: Stärkung der Bindung zum lokalen Ökosystem

Die Fundação Amazonas Sustentável, eine brasilianische Nicht-Regierungsorganisation, spricht sich aktiv für den Schutz der Amazonas Wälder aus. Sie setzt sich zum Ziel durch Aufklärung in den dort ansässigen Dörfern die Lebensqualität der Gemeinden nachhaltig zu verbessern und die Umwelt zu erhalten. Seit der verstärkten Abholzung der brasilianischen Wälder, die von der Regierung stark befürwortet wird, verlieren viele Menschen ihren Wohn- und Lebensraum. Und doch besteht für viele Menschen die einzige Chance auf Einkommen darin, selbst im Forst- und Waldbetrieb zu arbeiten. Mit gezielten Aufklärungskampagnen unter dem Motto „Make forests worth more standing than cut“ in über 580 Dörfern möchte die FAS den Menschen vor Ort die Möglichkeit geben, selbst an alternativen wirtschaftlichen und sozialen Prozessen teilzunehmen. So soll auf lange Sicht Armut bekämpft und die Beziehung der Gesellschaft zu lokalen Ökosystemen gestärkt werden. Für diesen Einsatz erhielt die Organisation im Jahr 2019 den UNESCO-Japan Preis.

Kinder im Amazonas

Bildung = Aktivismus

Wie wichtig ist also nun weltweite Bildung für eine nachhaltige Entwicklung? Die Antwort liegt auf der Hand. Mit ausreichendem Zugang zu Wissen wächst auch der Wunsch nach Aktivismus. Gerade deshalb ist es so wichtig, jetzt die Denker von Morgen auf ihrem Weg zur Nachhaltigkeit zu unterstützen und in deren und unser aller Bildung zu investieren.

There is no Planet B Plakat

Nachhaltig und verantwortungsvoll Reisen

In der Reisebranche finden Sie immer mehr soziale Unternehmen, wie Fairaway. Für uns ist es wichtiger, einen positiven Beitrag zu einer schöneren Welt zu leisten, als Geld zu verdienen. Als soziales Unternehmen halten wir es für wichtig, dass die Menschen in den besuchten Ländern auch vom Tourismus profitieren. Dies bedeutet zum Beispiel, dass Angestellte ein angemessenes Einkommen haben, dass Reisende häufig in kleinen Hotels übernachten und Ausflüge unternehmen, die ein authentisches Erlebnis bieten. 

Nachhaltig unterwegs

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